SPD-Bundestagsabgeordnete Pawlik zu Besuch in Rosbach – Mehr Räume für Begegnungen

Natalie Pawlik in Rosbach

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik hat sich im Rahmen ihrer Antrittsbesuche mit dem Rosbacher Bürgermeister Steffen Maar (parteilos) getroffen. Beide tauschten sich über die anstehenden Herausforderungen und die aktuellen Projekte vor Ort aus. Im Fokus des Treffens standen insbesondere das alte KiTa-Gebäude in der Brüder-Grimm-Straße und das sanierungsbedürftige Alte Rathaus in der Homburger Straße.

 

Pawlik ist der direkte Kontakt zu den Verantwortlichen in den Kommunen vor Ort sehr wichtig. ,,Ich möchte die Anliegen und Probleme der Kommunen mit nach Berlin nehmen und von dort aus die nötige Unterstützung leisten. Dafür ist ein direkter Austausch unabdingbar“, erklärt die direkt gewählte Wetterauer Bundestagsabgeordnete Pawlik ihren Besuch.

 

„Wenn alle politischen Ebenen miteinander arbeiten, können wir das Maximum für Rosbach herausholen. Darum freue ich mich über den Besuch der Bundestagsabgeordneten und die zugesagte Unterstützung für unsere örtlichen Vorhaben“, erklärt der Rosbacher Bürgermeister Steffen Maar. Besonders wichtig ist für den Bürgermeister die Umgestaltung des stillgelegten KiTa-Gebäudes in der Brüder-Grimm-Straße. Hier soll in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den politischen Kräften vor Ort ein ‚Haus der Begegnung‘ entstehen. Dafür müsse das Gebäude lediglich saniert und neu hergerichtet werden. „Die zeitnahe Umsetzung dieses Vorhabens ist enorm wichtig. Denn gerade nach der schweren und für viele Menschen sehr einsamen Zeit der Corona-Pandemiebrauchen wir Begegnungsstätten für alle Generationen dringender denn je“, stellt Maar fest. Momentan werde geprüft, inwiefern Bundes- oder Landesmittel zur Sanierung des Mehrgenerationenhauses beantragt werden können.

 

Ein weiteres Anliegen des Bürgermeisters ist die Instandsetzung des Alten Rathauses in der Homburger Straße. Zurzeit kann das im 16. Jahrhundert errichtete Gebäude nicht genutzt werden. Steffen Maar geht es hierbei nicht nur um die Sanierung des historischen Gebäudes. „Für uns wäre es ein großer Gewinn, wenn wir zeitgleich mit der Sanierung des Gebäudes auch den davorgelegenen Marktplatz durch eine entsprechende Veränderung attraktiver machen können. Ein neu gestalteter Marktplatz kann ein weiterer Begegnungsort werden und gleichzeitig unserer Stadtmitte neues Leben einhauchen“, beschreibt Maar seine Ideen für den Marktplatz.

 

Stolz berichtete Maar auch von dem gerade von der Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebrachten Neubau der Sporthalle am Eisenkrain in Ober-Rosbach. Die sanierungsbedürftige alte Halle soll durch eine neue Dreifeldhalle ersetzt werden. Durch den Neubau entsteht ein zentrales Sportzentrum für Nieder- und Ober-Rosbach.

 

„Mich beeindrucken die in Rosbach angestrebten Vorhaben. Neue und zentrale Treffpunkte für Vereine, Initiativen und Organisationen sind enorm wichtig für ein generationsübergreifendes Zusammenleben. Darum werde ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, den Bürgermeister bei den von ihm angegangenen Projekten unterstützen. Besonders erfreulich finde ich, dass Bürgermeister Maar einen Schwerpunkt auf Begegnungsorte legt. Austausch und Begegnungen sind für unser friedliches Zusammenleben von besonderer Bedeutung. So kann auch verhindert werden, dass Menschen unfreiwillig vereinsamen. In einer Gemeinschaft eingebunden zu sein und sich gegenseitig zu helfen, ist gelebte Solidarität. Davon brauchen wir mehr!“, lobt Pawlik.

 

Abschließend weist Steffen Maar noch auf die in diesem Jahr anstehenden Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Stadt hin. Aktuell laufen schon die Planungen für ein großes Bürgerfest. „Rosbach feiert 50. Geburtstag. Ich freue mich schon darauf, mitzufeiern!“, kündigt Pawlik ihre Teilnahme an den anstehenden Feier an.

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