MINTmachtage voller Begeisterung und Entdeckungen
Anlässlich der jährlich bundesweit stattfindenden „MINTmachtage“ war die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik (SPD) bereits zum vierten Mal in Folge in der Wetterau unterwegs. In diesem Jahr besuchte sie das Kinderhaus Wetterau in Friedberg. Dort wurde sie von Ana Fridjoi, der Leiterin der Familien-Kindertagesstätte, und dem Team herzlich empfangen.
Schon beim Betreten des Kinderhauses wurde klar, dass an diesem Tag etwas Besonderes bevorstand. Alle Kinder waren anwesend, die Erzieherinnen und Erzieher bereiteten noch letzte Dinge vor und sogar einige Eltern waren gekommen. Da wurde sofort deutlich, welche große Bedeutung den „MINTmachtagen“ in der Einrichtung gegeben wird, denn sie sind ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts.
Jährlich ruft die Stiftung ‚Kinder forschen‘ bundesweit zur Teilnahme an der Aktion der ‚MINTmachtage‘ auf. Das Kinderhaus in Friedberg beteiligt sich schon seit etlichen Jahren daran. Ziel der Aktion ist es, auf eine gute und frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) aufmerksam zu machen. „Ich erlebe die MINTmachtage immer als Aktion zum Mitmachen und Erleben. Die vielen Experimente fördern Neugier und Begeisterung und schaffen auch eine Grundlage für Kompetenzen, die später im Alltag nützlich sein können“, unterstreicht die Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik die Bedeutung des Aktionstages.
Nach einer kurzen Besichtigung der Räumlichkeiten des Kinderhauses in der Kreisstadt ging es auch schon mit dem Forschen los. Ana Fridjoi verteilte gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen zunächst sogenannte „Forscherpässe“ an alle Kinder. In diesen können sie sich bescheinigen lassen, dass sie erfolgreich an allen Experimenten teilgenommen haben. Dann ging es los. „Wir haben vier Stationen mit verschiedenen Experimenten zum Ausprobieren und Erforschen aufgebaut. Gruppenweise können die Kinder mit ihren Eltern nun alle Stationen testen und sich für das erfolgreiche Experimentieren einen Stempel in ihren Forscherpass abholen“, freute sich Fridjoi zum Start der Aktion, an der sich das gesamte Kinderhaus beteiligte. Auch Pawlik machte sich mit einer Gruppe auf den Weg zu den Stationen.
An der ersten Station drehte sich alles um die Frage „Was ist Energie?”. Auf einem Tisch lagen ein Tuch, ein Fläschchen mit Seifenblasen und ein kleines Spielzeugauto bereit. Das Auto sollte angeschubst, die Seifenblasen gepustet und das Tuch bewegt werden. Dabei wurde deutlich, dass man Energie benötigt, um alles in Bewegung zu bringen. An der zweiten Station wurde dann der Fokus auf über Umwege erzeugte Energie gelegt. Hier ging es darum, per Schall verschiedene Dinge in Bewegung zu bringen. So klopften die Kinder laut auf eine Trommel und brachten die darunterliegenden kleinen Quinoa-Samen zum „Zucken“.
Bei Station drei waren die Kinder dann richtig gefordert. Dort ging es um Körperenergie und Muskelkraft. Zwei Erzieherinnen führten auf Matten Übungen vor, die die Kinder dann nachmachen sollten. Bei der vierten Station drehte sich alles um die Frage „Was bringt Lampen zum Leuchten?“. Hier spielte die Vermittlung von Sonnen- und Windenergie eine große Rolle. Um dies zu veranschaulichen, war ein kleines Windrad an einen Stromkreislauf mit einer kleinen Leuchte angeschlossen. Sobald das Windrad angepustet wurde, ging das Licht an.
Nachdem die Kinder alle Forschungsstationen hinter sich hatten, erhielten sie noch ein sogenanntes ‚Forscherdiplom‘ als Urkunde. „Es ist großartig, mit wie viel Engagement und Freude hier im Kinderhaus Wetterau Wissen vermittelt wird. Durch die interaktiven Experimente werden die Kinder dazu animiert, selbst aktiv zu forschen und zu entdecken. Eine tolle Aktion, die hier vor Ort wirklich gelebt wird“, zeigt sich Pawlik abschließend begeistert von ihrem Besuch anlässlich des MINTmachtages in Friedberg.
